Von dem plötzlich einsetzenden großen Medieninteresse an seiner Person ließ sich der European Shooting Star 2000 jedoch nicht beirren: Zunächst beendete er seine Ausbildung an der renommierten Ernst-Busch-Schauspielschule, um sich dann auf seine Theaterarbeit zu konzentrieren. So war er 1998/99 unter der Regie von Peter Zadek neben Susanne Lothar und Ulrich Mühe in Sarah Kanes schockierendem Drama "Gesäubert" zu sehen. Seit Frühjahr 2000 steht er regelmäßig als Kostja in der Luc-Bondy-Inszenierung von Tschechows "Die Möwe" sowie unter der Regie von Klaus Michael Grüber als Roberto Zucco in Coltés gleichnamigen Stück auf der Bühne des Wiener Burgtheaters.
1999 meldete sich August Diehl mit Egon Günthers "Die
Braut" auf der großen Leinwand zurück. Im Jahr
darauf folgte Rainer Kaufmanns Ingrid-Noll-Verfilmung "Kalt
ist der Abendhauch" (2000), für die er gemeinsam mit
Fritzi Haberlandt, Giesela Trowe und Heinz Bennent vor der Kamera
stand. In seinem jüngsten Film "Tatoo" (2002)
spielt er einen zunächst unmotivierten Polizeischulabsolventen,
der gezwungen wird, einer unbarmherzigen Realität ins Gesicht
zu blicken...
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