Tom Cruise hat einen beispiellosen Erfolg in seiner nunmehr über 20 Jahre dauernden Karriere erreicht. Dreimal wurde er für den Academy Award nominiert und seine Filme haben zusammen genommen mehr als vier Milliarden Dollar weltweit eingespielt. Neben seiner Suche nach immer neuen künstlerischen Herausforderungen hat Cruise seinen beruflichen Erfolg als sinnvollen Hebel eingesetzt, um positive Änderungen umzusetzen, und engagiert sich vor allem in den Bereichen Gesundheit und Bildung. Durch die Produktionsfirma Cruise/ Wagner Productions, die Cruise 1993 zusammen mit Partnerin Paula Wagner gründete, weitete er seinen Einfluss nahtlos auf die Produktion aus und brachte eine Reihe von verschiedenen Projekten sowohl junger wie auch etablierter Talente auf die große Leinwand. Der erste Film, der unter dem Banner Cruise/Wagner herauskam, war der Welterfolg "Mission: Impossible", für den Cruise und Wagner 1997 mit dem Nova Award der Producers Guild of America als Most Promising Producers in Theatrical Motion Pictures geehrt wurden. Die Firma brachte im Anschluss die hoch gelobten Filme "Without Limits", "Shattered Glass", "Narc" sowie den historischen Geisterthriller "The Others" heraus. "The Others" markierte auch die erste Zusammenarbeit mit Alejandro Amenabar, dessen Film "Abre Los Ojos" die Vorlage für die C/WProduktion "Vanilla Sky" unter der Regie von Cameron Crowe war. Das Produzententeam wurde kürzlich mit dem UCLA/Producers Guild of America Vision Award geehrt. Als nächstes geht Cruise die Produktion des dritten Teils von "Mission: Impossible" an, in der er erneut die Hauptrolle spielen und wieder den Produzentenhut tragen wird. Das C/W Blockbuster-Franchise hat bislang schon mehr als eine Milliarde Dollar an den Kinokassen eingespielt. Daneben produziert er Cameron Crowes "Elizabethtown", der in diesem Sommer gedreht wird, sowie "Ask the Dust" vom Oscar ausgezeichneten Drehbuchautor Robert Towne. Zuletzt produzierten Cruise und Wagner gemeinsam mit Edward Zwick und Marshall Herskovitz "Last Samurai", der weltweit fast eine halbe Milliarde Dollar einspielte. In der Hauptrolle als Captain Nathan Algren erhielt er dafür seine dritte Golden Globe-Nominierung als Bester Schauspieler. Der Film bekam zudem eine Producers Guild of America- Nominierung als Bester Film. Davor spielte Cruise die Hauptrolle in Steven Spielbergs futuristischem Thriller "Minority Report" als "Pre-Cog"-Spezialist John Anderton. Im Alter von 19 Jahren gab Cruise 1981 sein Filmdebüt in dem romantischen Drama "Endlose Liebe", an das sich der hoch gelobte "Die Kadetten von Bunker Hill" mit Sean Penn und Timothy Hutton sowie Francis Ford Coppolas "Die Outsider" anschlossen. Seine herausragende Leistung in "Lockere Geschäfte" brachte ihm 1983 seine erste Golden Globe-Nominierung und seine Rolle als Maverick in Tony Scotts "Top Gun" machte ihn auf einen Schlag zum internationalen Star, als sich der Film zum erfolgreichsten Kinohit des Jahres 1986 entwickelte. Anschließend spielte er neben Paul Newman in Martin Scorseses "Die Farbe des Geldes" und an der Seite von Dustin Hoffman in Barry Levinsons Oscar ausgezeichnetem "Rain Man". 1989 sicherte sich Tom Cruise seine erste Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller und zugleich seinen ersten Golden Globe für die engagierte Darstellung des Vietnam-Veteranen Ron Kovic in Oliver Stones "Geboren am 4. Juli", der zudem als Bester Film nominiert war. Seine Leistung in Rob Reiners "Eine Frage der Ehre" führte zu einer dritten Golden Globe-Nominierung, und 1997 wurde er für seine Titelrolle in Cameron Crowes "Jerry Maguire - Spiel des Lebens" mit seiner zweiten Academy Award-Nominierung und dem Golden Globe in der Kategorie Bester Schauspieler belohnt. 1999 wurde Cruise von der Kritik für seine kraftvolle Darstellung in Paul Thomas Andersons Ensembledrama "Magnolia" hoch gelobt und bekam seine dritte Oscar-Nominierung und seinen dritten Golden Globe, diesmal als Bester Nebendarsteller. Im gleichen Jahr spielte er auch die Hauptrolle in Stanley Kubricks letztem Film, dem psychologischen Thriller "Eyes Wide Shut". Zu seinen weiteren Kinoarbeiten gehören Ron Howards "In einem fernen Land", Sydney Pollacks Justizthriller "Die Firma" sowie Neil Jordans "Interview mit einem Vampir", der auf dem gleichnamigen Bestseller von Anne Rice basiert. Cruise wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen belohnt, die seine Anerkennung bei der Kritik, seinen kommerziellen Erfolg innerhalb der Filmindustrie und seine weltweite Beliebtheit beim Publikum widerspiegeln. So erhielt er unlängst den britischen EMMA (Ethnic Multicultural Media Award) als Bester Filmschauspieler für seine Arbeit in "Last Samurai". Er wurde mit dem Best Actor Award des National Board of Review für seine Leistung in "Jerry Maguire - Spiel des Lebens" ausgezeichnet und bekam zweimal den People's Choice Award und zwei Screen Actors Guild-Nominierungen für "Jerry Maguire - Spiel des Lebens" und "Magnolia". Vom Chicago Film Festival wurde er 1993 als Actor of the Decade' geehrt und bekam im gleichen Jahr den NATO/SHOWEST Meritorious Achievement Award. Des Weiteren wurde Cruise mit dem Saturn Award für "Vanilla Sky" belohnt, mit einem Chicago Film Critics Award und einem Blockbuster Award für "Magnolia" sowie mit einem MTV Award für "Mission: Impossible 2".
Überdies wurde Cruise mit Ehrungen wie dem Harvard's Hasty
Pudding Man of the Year Award, dem John Huston Award der Artists
Rights Foundation, dem American Cinema Award for Distinguished
Achievement in Film oder dem American Cinematheque Award gewürdigt.
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