Russell Crowe




Russell Crowe wurde für seine Darstellung des römischen Generals und Gladiators Maximus im Kinoerfolg "Gladiator" unter der Regie von Ridley Scott mit einem Oscar als Bester Schauspieler ausgezeichnet. Außerdem wurde er von Kritikerverbänden wie z.B. den Broadcast Film Critics als Bester Darsteller belobigt; Nominierungen erhielt er von der Screen Actors Guild, von der BAFTA sowie den Golden Globe Awards.

Ein Jahr zuvor war Russell Crowe mit seiner Rolle in Michael Manns auf einer wahren Geschichte basierendem Drama "Insider" ebenfalls für einen Oscar nominiert. Seine mitreißende Darstellung als Dr. Jeffrey Wigand, ein ehemaliger Tabakkonzern-Mitarbeiter, der Firmengeheimnisse preisgibt, brachte ihm außerdem Preise als Bester Schauspieler von den Los Angeles Film Critics, den Broadcast Film Critics, der National Society of Film Critics und dem National Board for Review ein sowie Nominierungen für den Golden Globe, den BAFTA sowie den Screen Actors Guild Award ein.

Bereits mit seiner Darstellung des Polizisten Bud White im Kriminaldrama "L.A. Confidential" unter der Regie von Curtis Hanson hatte Crowe Lobeshymnen entfacht; danach war er außerdem u.a. in "Mystery, Alaska" von Jay Roach sowie neben Meg Ryan in "Proof of Life - Lebenszeichen" von Taylor Hackford zu sehen.

Russell Crowe wurde in Neuseeland geboren und ist in Australien aufgewachsen, wo er für seine Leinwandarbeit bereits mehrmals ausgezeichnet wurde. Drei Jahre in Folge erhielt er Preise vom Australian Film Institute (AFI), zunächst 1991 eine Nominierung als Bester Schauspieler für "The Crossing"; im Jahr darauf gewann er den Preis als Bester Nebendarsteller für "Proof - Blindes Vertrauen/Der Beweis" und 1992 erhielt er für seine Darstellung in dem kontroversen Film "Romper Stomper" sowohl die AFI-Auszeichnung als den Preis der Australischen Filmkritiker als Bester Schauspieler. Zusätzlich wurde er auf dem Seattle Film Festival 1993 aufgrund seiner Arbeit in "Romper Stomper" und in "Sommer des Erwachens" als Bester Schauspieler geehrt.

Sein US-Debüt gab Crowe 1995 an der Seite von Gene Hackman und Sharon Stone im Western "Schneller als der Tod"; seine nächste Hauptrolle war die des Cyber-Bösewichts Sid 6.7 in "Virtuosity" an der Seite von Denzel Washington. Zu seinen weiteren Filmen gehören u.a. "Paradies in Flammen", "Breaking Up", "Wilder Zauber", "Die Summe der Gefühle", "Liebe, Lust und Limbo", "Der Silberne Hengst" (basierend auf dem australischen Kinderbuch), "Made in Spotswood - Die Fabrik der schrägen Vögel" und "Blutiger Schwur".