Jessica Alba


2005 ist das Kinojahr für Jessica Alba schlechthin, ist sie doch in drei Großprojekten auf der Leinwand zu sehen, die schon vor der Kinopremiere für hinreichend Aufregung sorgten: "Fantastic Four", "Sin City" und "Into the Blue".

In "Fantastic Four" verkörpert Alba die brillante und bildschöne Wissenschaftlerin Sue Storm, die die Forschungsabteilung des weltberühmten "Institute for Science" leitet. Nach dem Unglück im All kann sich Sue als Invisible Woman unsichtbar machen, Kraftfelder erzeugen und aus ihren Händen heraus geballte Energie schleudern.

In "Into The Blue" werden Paul Walker, Josh Brolin und Scott Caan Albas Partner sein. In dem von John Stockwell inszenierten Unterwasserabenteuer geraten einige Taucher in große Gefahr, als sie einen versunkenen Schatz entdecken.

Als exotische Tänzerin Nancy gehört Alba darüber hinaus zu den wichtigsten Charakteren von Robert Rodriguez' und Frank Millers Comicverfilmung "Sin City". Sie spielt in einer der drei miteinander überlappenden Geschichten ein Entführungsopfer, das von Bruce Willis beschützt wird.

Ihre erste Hauptrolle in einem großen Studiofilm ergatterte Alba in Bille Woodruffs Hit "Honey" (2003), der allein in den USA über 30 Millionen Dollar einspielte. Ihre Titelfigur Honey Daniels war Tänzerin und Choreographin, die hinter dem Tresen einer Bar und in einem Plattenladen arbeitete, bis sie ihren großen Durchbruch in der Musikszene erreicht und erkennt, was ihr wirklich wichtig ist. In dem vor allem beim jugendlichen Publikum populären Drama waren Lil' Romeo, Mekhi Phifer und Joy Bryant ihre Partner, übernahmen Stars der Hip-Hop und R&B-Szene wie Missy Elliott, Genuine, Sean Desmond, Tweet und Jadakiss Gastrollen.

Weltweit wurde man auf Jessica Alba aufmerksam, als James Cameron ihr die Hauptrolle in seiner Sci-Fi-Serie "Dark Angel" gab - sein erstes Projekt nach "Titanic", mit dem er Filmgeschichte schrieb, und seine erste TV-Arbeit überhaupt. In diesem Serienhit verkörperte die junge Darstellerin einen im Regierungsauftrag geklonten genetisch einzigartigen Prototypen namens Max - eine junge Frau, die aus ihrer Gefangenschaft floh, um im Seattle des 21. Jahrhunderts endlich ein richtiges Leben, wenngleich auch im Untergrund, führen zu können.

Für die erste Staffel der Serie wurde Alba für einen Golden Globe und einen People's Choice Award nominiert und von den Lesern der US-Zeitschrift TV Guide zum "Breakout Star of the Year" gewählt. Außerdem fiel bei den 2001 veranstalteten Teen Choice Awards in der Kategorie "Favorite TV Actress" die Wahl auf sie. Weltweit konnte "Dark Angel" seinen US-Erfolg wiederholen, etablierte die Newcomerin als internationalen Star. Die Serie wurde auf Video und DVD veröffentlicht, führte auch zur Produktion eines erfolgreichen Soundtracks und einer Reihe von Actionfiguren.

Gemäß einer Vereinbarung mit Universal Pictures und Strike Entertainment wird Alba Hauptdarstellerin und Produzentin einer geplanten Verfilmung der Comicreihe "Beautiful Killer" sein, die bei Black Bull Comics erschien. Das noch nicht namentlich benannte Projekt wird sich auf wichtige Elemente des Ausgangsstoffes stützen, handelt von einem Mädchen, das durch mysteriöse Killer seine Familie verliert, gezwungen ist zu fliehen und sich schließlich entschließt, Rache zu nehmen.

Schon sehr früh fand Alba am Beruf des Schauspielers großen Gefallen. Sie hatte ihren ersten professionellen Auftritt mit 12 Jahren. Nachdem sie bei einigen Schauspiellehrern in Los Angeles Kurse besuchte, kam sie schließlich zur Atlantic Theatre Company, studierte dort unter der Aufsicht der Gründungsmitglieder William H. Macy und David Mamet.

Zu ihren ersten Kinofilmen zählen Raja Gosnells romantische Komödie "Ungeküsst" (1999), die deren Star Drew Barrymore auch produzierte, sowie Rodman Flenders Thriller "Die Killerhand" (1999). Außerdem stand sie in Guy Jenkins' Kolonialdrama "Selima und John" (2003) mit Brenda Blethyn, Bob Hoskins, Emily Mortimer, Noah Taylor und Hugh Dancy vor der Kamera.

Im Frühjahr 2001 unterschrieb sie einen Vertrag mit L'Oreal. Sie wirbt seitdem weltweit für den Kosmetikriesen. Außerdem sah man ihr Gesicht in der US-Kult-Werbekampagne "Got Milk?".

Obwohl sie als exotische Schönheit gilt, wuchs Jessica Alba in einer ganz normalen amerikanischen Familie in Kalifornien auf. Ihre Mutter hat französisch-dänische Wurzeln, ihr Vater dagegen indianische (aus Mexiko) und spanische.